Segeln zwischen Rostock und Warnemünde

Mit zwei Optis und einem Laser 4.7 haben wir am 16. und 17. Juni am 10. Eurawassercup in Rostock teilgenommen. Gleichzeitig war die Regatta auch Bestandteil der Jugendsportspiele MV. Die kurze Entfernung und der späte Beginn ermöglichten eine entspannte Anreise am Samstagvormittag. Vor Beginn wurden die 75 bei den Optis startenden Kinder in 4 Gruppen aufgeteilt. Immer zwei Gruppen sollten abwechselnd gegen einander starten, so dass bei 6 Wettfahrten jeder zweimal gegen jeden segeln würde. Bei den Laser 4.7 waren immerhin 11 Segler angetreten, einen Sieger zu ermitteln. Das Wetter spielte mit und so konnten am Samstag noch vier Wettfahrten auf der Unterwarnow gesegelt werden. Das schmale Segelrevier mit bebauten Ufern ist nicht einfach zu besegeln, umso erfreulicher, dass unsere beiden teilnehmenden Optisegler, Kiran Hirthe und Balder Henke, einen guten Start erwischten und die erste Wettfahrt als 1. und 2. beendeten. Anschließend verloren sie sich aus den Augen, da beide in unterschiedliche Gruppen gelost wurden. Leider lief es nach der ersten Wettfahrt nicht mehr ganz so gut weiter und am Samstagabend lag Kiran auf dem 4. und Balder auf dem 6. Platz. Thor hielt im Laser 4.7 gut mit und landete zwischenzeitlich auf dem 6. Platz, den er auch am nächsten Tag verteidigen konnte. Am Sonntag gestalteten sich die Bedingungen deutlich schwieriger, denn der auf Nordwest drehende Wind zwang zu einem Kurs mit kurzer Kreuz, wobei die Luvtonne in nahezu vollständiger Landabdeckung lag. Das richtige Anfahren der Tonne und etwas Glück entschied über den Erfolg. Kiran gelang ein erster und ein zweiter Platz, womit er sich auch in der Gesamtwertung den zweiten Platz sichern konnte. Für Balder reichte es schlussendlich für einen respektablen 10. Platz. Die Zeit bis zur Siegerehrung zog sich lange hin und wir waren froh, dass wir gerade noch rechtzeitig vor dem Gruppenspiel Deutschland gegen Schweden wieder nach Hause kamen.